Unterkünfte und Ausflugsziele im Landkreis Sonneberg
Unterkünfte und Ausflugsziele im Landkreis Sonneberg
 

Unterkünfte und Ausflugsziele für Urlaub, Ferien oder Übernachtungen in Judenbach

Zur Gemeinde Judenbach gehören die Orte Judenbach, Heinersdorf, Jagdshof, Mönchsberg und Neuenbau.

Alle wichtigen Informationen zur Gemeinde Judenbach finden Sie auf der offiziellen Homepage von Judenbach unter www.judenbach.de

(Fast) alle Unterkünfte und Ausflugsziele für Ihren Urlaub, Ihre Ferien oder Ihre Übernachtung in Judenbach finden Sie in unserer Datenbank.
 

Unterkünfte in Judenbach 

Ausflugsziele in Judenbach 

Informationen über die Gemeinde Judenbach

Mit ihren 2600 Einwohnern liegt die Gemeinde Judenbach im Südthüringer Schiefergebirge unweit der Spielzeugstadt Sonneberg. Zum Gemeindegebiet zählen neben Judenbach, hier befindet sich der Sitz der Verwaltung, die Orte Heinersdorf, Jagdshof, Mönchsberg und Neuenbau. Von Sonneberg-Hüttensteinach kommend, werden die Besucher durch einen leuchtenden Mischwald hinauf in das bis zu 600 m hoch liegende Straßendorf Judenbach geführt. Diese Alte Heer- und Handelsstraße verband in alten Zeiten die beiden Messemetropolen Nürnberg und Leipzig miteinander und stellte die kürzeste Verbindung über den Thüringer Wald für Handelsleute und Heerzüge dar. Zwischen 1518 und 1539 machte Dr. Martin Luther mehrmals auf seinen Reisen in Judenbach Rast. Heute erinnert ein historischer Lehrpfad an die Bedeutung dieses Verbindungsweges. Folgt der Besucher dieser Straße weiter, erreicht er das idyllische Bergdorf Neuenbau. Hier erinnern die Ortsbereiche Ausspanne und Sattelpass noch heute an die Vorspanndienste der Menschen in früheren Zeiten. Ein wahres Erlebnis ist es, von Neuenbau aus auf die Höhenzüge des Thüringer Schiefergebirges zu schauen. Vom Ortsausgang sind es nur wenige Kilometer bis zum Rennsteig an der Kalten Küche. Wenn der Besucher diese “Judenstraße" in Richtung Südosten verlässt und an der Klettnitz entlang geht, erreicht er die Räppoldsburg. Das Wirtshaus mit Schneidemühle und Nebengelass fielen der Grenzsicherung Ende der 50er Jahre ebenso zum Opfer wie die Ortsteile Rottenbach und Christiansgrün. Weiter entlang der Tettau geht ein wunderschöner Grund bis nach Heinersdorf auf eine Höhe von 400 m hinunter. Hier verläuft auch ein Teil des Radwanderweges von Saalfeld nach Lichtenfels. In diesem Tal brütet ein sehr seltenes Tier - der Schwarzstorch. Heinersdorf lag bis 1989 in der 500-Meter-Sperrzone und hatte die Grenzmauer direkt am südlichen Rand des Ortes. Eine Gedenkstätte erinnert heute noch an diese Zeit. Die Marienkirche steht über dem Ort und grüßt weit ins Frankenland. Eine Besonderheit dieser evangelischen Kirche ist die Statue der Maria mit dem Christkind auf dem Arm. Nur eine einzige Straße ging bis 1989 nach Heinersdorf bzw. von dort heraus in Richtung Sonneberg. An dieser Straße bergauf liegen mit Jagdshof und Mönchsberg die beiden kleinsten Orte der Gemeinde Judenbach, In Jagdshof war viele Jahrzehnte ein altes Handwerk in Thüringen, die Maskenherstellung, angesiedelt. Einen herrlichen Blick bis weit in das Maintal hat der Besucher in Mönchsberg. Der Ort liegt etwas abseits und lädt zum Verweilen geradezu ein. Die 5 Dörfer haben sich seit 1997 mit dem Ende der Gebietsreform im Freistaat Thüringen zu einer echten Gemeinschaft entwickelt. Landschaftliche Schönheit, Ruhe und Natur pur lassen das Herz eines jeden Wanderers höher schlagen.

Im Zuge der vom Thüringer Landtag beschlossenen Gebietsreform wurde bereits 1994 aus den Gemeinden Jagdshof, Judenbach, Mönchsberg und Neuenbau eine Einheitsgemeinde gegründet, um in Zukunft die Verwaltungsarbeit effektiver und kostengünstiger zu gestalten. Nach der Entscheidung des Thüringer Landtages vom 19.12.1996 gehört seit dem 01.01.1997 auch die Gemeinde Heinersdorf zu dieser Einheitsgemeinde.
Die Gemeinde führt den Namen "Judenbach", wo sich auch der Sitz der Verwaltung befindet. 1997 wurde das neu errichtete Gemeindezentrum auf der Bellershöhe eingeweiht.

Heinersdorf

Heinersdorf
Heinersdorf ist eines der ältesten Dörfer im Landkreis Sonneberg. Als Marktflecken im Radenzgau wurde Heinersdorf im Jahre 1071 erstmals urkundlich erwähnt. Es ist der einzige Ort der Gemeinde, der das Marktrecht besitzt. Sehenswert sind die evangelische Marienkirche mit einem Bildnis der Mutter Gottes (katholisch) und die Gedenkstätte "Ehemalige Grenze" zwischen Heinersdorf und Welitsch (Bayern). Der Fernradweg Tettautal - Rodach führt, vorbei an Rottenbach und der Räppolsburg, durch das Naturschutzgebiet Tettautal.



Jagdshof
Jagdshof wurde im Henneberger Urbarium erstmals 1340 urkundlich erwähnt. Über Jahrhunderte hinweg war die Landwirtschaft die Haupterwerbsquelle, bis 1889 durch Carl Kochnis die Maskenfabrikation eingeführt wurde, die Jagdshof bis ins Rheinland bekannt machte.
Das schöne Dörflein liegt am Südhang des Jagdshofer Berges (689 Meter über NN), von dessen Höhen sich dem Betrachter ein herrlicher Ausblick in den Frankenwald und in das Fichtelgebirge bietet. In der Ferne kann man den Ochsenkopf und das Kloster Banz über dem Maintal erkennen.
Ausgedehnte Wander- und Skiwege führen um den Ort.
Das Vereinsleben wird in Jagdshof von jeher groß geschrieben und alte Traditionen werden gepflegt. Dazu gehört die jeweils am letzten Wochenende im Juli gemeinsam mit Mönchsberg stattfindende Kirchweih.
  
Mönchsberg
Am Fuße des Mönchsberges liegt der kleine Ort auf 560 Meter über NN. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort als "Müncheberg" im Jahre 1317 im Henneberger Urbarium. Ob nun der Berg dem Ort oder der Ort dem Berg den Namen gab, ist nicht bekannt. Es wird angenommen, dass der Name, genau wie bei dem verschwundenen Nachbarort Pfaffendorf, auf kirchlichen Besitz zurückgeht.
Vom 607 Meter hohen Mönchsberg erschließt sich dem Wanderer ein großartiger Ausblick bis ins Maintal. Der Reichtum der Tier- und Pflanzenwelt wird den Besucher begeistern.
 
Neuenbau
An der alten Heer- und Handelsstraße zwischen Nürnberg und Leipzig entstanden einst viele Siedlungen, so auch um 1650 das dicht "beyn Paß Sattel" gelegene "Neuen bau", wo man "damals angefangen hat, daselbst etliche Häuser zu bauen, mehr Land zu Äckern und Wiesen zu machen". Der Sattelpass jedoch ist uralten Ursprungs.
Neuenbau hat den Charakter einer Streusiedlung. Durch den Ort führt ein historischer Lehrpfad, welcher uns in die Zeit der Heeresdurchmärsche sowie die Zeit der Fuhrleute und Frachtwagen der Kaufleute versetzt.
Das idyllische Bergdorf liegt inmitten eines ausgedehnten Wander- und Skigebietes, welches einerseits zum Rennsteig und andererseits in den Frankenwald führt.
Eine Speisegaststätte bietet deftige Hausmannskost und lädt zum Verweilen ein. Sportliche Betätigung ist auf dem Sportplatz möglich. In Neuenbau werden alte Traditionen gepflegt. Dazu gehört auch die am ersten Wochenende im August stattfindende Kirchweih mit Umzug und Plantanz.

Quelle Text und Bild: Gemeinde Judenbach
www.judenbach.de


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